Freitag, 19. Oktober 2012

Drew Gasparini - Kickstarter

Immer mehr junge Musical-Komponisten aus den USA versuchen ihr Glück über Kickstarter. Nach der erfolgreichen Finanzierung von Our First Mistake (Kerrigan und Lowdermilk) und 35mm: A Musical Exhibition (Ryan Scott Oliver) - ich freu mich schon sehr darauf, die CD hoffentlich bald in Händen zu halten - hat nun auch Drew Gasparini ein Kickstarterprojekt gestartet, um eine CD mit seinen Songs zu finanzieren:
 

8 Tage sind noch Zeit. I wish him the best of luck.
ETA (29.10.2012): Projekt finanziert. Wir dürfen gespannt sein.

Mein momentanes Lieblingsstsück von Drew Gasparini:



Im Web:

Donnerstag, 18. Oktober 2012

TV-Tipp: "Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott"

Was? Wann? Wo?
Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott, heute Donnerstag 18. Oktober 2012 um 20:15 Uhr auf ORFeins

Im Web:

Dienstag, 16. Oktober 2012

[Musical] "Sister Act" (15.10.2012, Ronacher)

Halleluja! Irgendwann war's dann glücklicherweise auch wieder aus. Positiv: Natürlich Blond kann ja eigentlich kaum mehr schlechter sein.

Mittwoch, 10. Oktober 2012

[Musical] "Ordinary Days" (09.10.2012, Theater Drachengasse)

Und wieder einmal rettet ein kleines Theater den Ruf Wiens als Musicalstadt. Das Theater Drachengasse zeigt mit Ordinary Days noch bis 13. Oktober  wie Musical (auch) sein kann und soll. Unaufgeregt, berührend, mitreißend und lebensnah.

[Bild via (c) viennatheatreproject]

Ordinary Days ist eine Art „Episodenmusical“, wenn man das so nennen kann. Adam Gwon (über den leider nichts im Programm steht) lässt uns am Leben und Gefühlsleben von vier Menschen teilhaben, die in New York leben. Claire und Jason sind ein Paar und gerade erst zusammen gezogen, aber so ganz rund läuft es nicht. Deb, eine neurotische Studentin, kämpft mit ihrem Lebensplan und Warren fühlt sich etwas verloren in der großen Stadt. Sie haben sich am Ende weiterentwickelt, aber nur Claires Geschichte hat eine wirklich interessante Wendung (die ich an dieser Stelle nicht verraten will, weil sie einen der besten Momente des ganzen Musicals zerstören würde). Ein bisschen banal ist das alles schon irgendwie. Ordinary people und ordinary days eben.
Alle vier sind gewissermaßen Archetypen und gerade Debs Charakter wirkt hie und da etwas überzeichnet. Sarah Est meistert diese Herausforderung und zeigt komödiantisches Talent („Dear Professor Thompson“ war wirklich gut). Auch Peter Neustifter (Warren) weiß zu überzeugen. Alan Burgon legt die Figur des Jason sehr sanft und gefühlsbetont an (Highlight: „Favourite Places“) und sein Duett „Fine“ mit Kudra Owens (Claire) sprüht vor Chemie. Gerade letztere hat mit „Gotta Get Out“ und „I’ll be here“ die stärksten Momente des Abends. Was für eine Stimme! Die vier Darstellerinnen und Darsteller nehmen einen vom ersten Moment an für sich ein und schaffen es, dass man ihnen trotz (oder vielleicht gerade wegen?) der Alltäglichkeit ihrer Sorgen, bis zum Ende gerne zusieht und -hört.
Das Musical handelt zu einem großen Teil auch von der Entfremdung in einer großen Stadt, in der man zwar nie alleine, aber oft einsam ist. Dass das auch in der kleinen Kulisse des Theater Drachengasse funktioniert, ist schon ein wenig erstaunlich. Schließlich stehen die Darstellerinnen und Darsteller den Leuten in der ersten Reihe fast auf den Füßen und das Bühnenbild besteht lediglich aus einem Baugerüst und zwei Kisten. Doch unter der Regie von Joanna Godwin-Seidl und der musikalischen Leitung von Brigit Zach (auch am Piano) entfaltet das Stück einen Charme, der sicher nicht nur dieser physischen Nähe geschuldet ist.

Fazit: Überaus sehenswert. Wer es noch nicht gesehen hat und noch Karten bekommt (gestern war die Vorstellung ausverkauft), sollte hingehen.

Meinungen anderer:
Im Web:

Freitag, 28. September 2012

Video: "Un monde à changer"

Der junge Mann mit der glatt rasierten Brust, dem modischen Haarschnitt und der eigenwillig geschnittenen Kutte ist selbstverständlich Bruder Tuck. Wer denkt auch bei steppenden Männern und Skateboardfahrern nicht sofort an Robin Hood? Das ist, wie könnte es anders sein, das erste offizielle Video zu Robin des Bois.

Mittwoch, 19. September 2012

[CD] "The Music of Smash" (2012)

Während im deutschsprachigen Raum nachmittags die x-te Wiederholung von diversen US-amerikanischen Serien gezeigt wird und auch im Hauptabend kaum interessantes Neues gebracht wird, startet in den USA bald die zweite Staffel von Smash und auch in anderen Ländern wie Australien, Island, Italien, Frankreich oder Portugal war zumindest schon die erste Staffel zu sehen. In Österreich dauert's wie immer länger, kürzlich stand irgendwo, dass die Serie für das Programm 2012/13 angekündigt wurde. Im Frankreichurlaub konnte ich wenigstens den dazugehörigen Soundtrack mitnehmen - und das angenehmerweise um einiges billiger als über Amazon.

Die Serie rund um die Entwicklung und Entstehung von Bombshell (ein Broadway-Musical über Marylin Monroe) wartet mit bekannten Schauspielerinnen und Schauspielern wie Debra Messing, Jack Davenport oder Anjelica Huston auf. Um den Hauptpart streiten sich Broadway-Star Megan Hilty (Wicked, 9 to 5: the musical) als Ivy Lynn und Katharine McPhee (aus der US-Castingshow American Idol) als Karen Cartwright.
Eine Eigenkomposition - "Touch Me" - eröffnet die CD erfolgreich und leider geht es so nicht weiter. Im Prinzip ist der Soundtrack eine verpasste Chance. Es ist eine Show über ein Broadway-Musical und das sollte besser vermarktet werden. Anstatt uns alle (oder zumindest den Großteil) der Bombshell Lieder von Marc Shaiman und Scott Wittman zu geben und vielleicht als Bonustracks ein oder zwei der Pop-Cover, gibt es sieben Cover und nur fünf der Marylin-Songs (die Deluxe-Version bietet weitere fünf Cover). Nicht dass man mich falsch versteht, die Pop-Cover sind gut gemacht, aber auch nichts Besonderes. Sie entfernen sich nicht allzuweit vom Original und wer das gerne hat, könnte sich auch jeden beliebigen Soundtrack von Glee kaufen.
Wirklich interessant sind aber die Songs aus dem fiktiven Marylin-Musical, die haben Esprit, Schwung und Emotionen. Sie sind auch die eigentlichen Highlights der jeweiligen Episoden (auch szenisch immer toll umgesetzt). Ich möchte fast wetten, dass sich "Let Me Be Your Star" zu einem Audition-Song entwickeln wird. Ja, es gibt viele der Lieder auf iTunes (wobei ich mir da für Österreich gar nicht so sicher bin), aber warum einen Soundtrack herausbringen und dann nicht auf die Stärken setzen? Oder - wie in manchen Rezensionen vorgeschlagen - zwei Soundtracks rausbringen? Einen mit den Pop-Covern, einen mit den Bombshell-Liedern.

Nun, wenigstens haben wir folgende Lieder bekommen:
- Let Me Be You Star (youtube)
- The 20th Century Fox Mambo (youtube)
- Mr. & Mrs. Smith (youtube)
- Let's Be Bad (youtube)
- History Is Made at Night (youtube)

Jetzt fehlen nur noch:
- Wolf That Didn't Like to Howl (youtube)
- National Pasttime (youtube)
- Smash (youtube)
- Don't forget me (youtube)
- Second Hand White Baby Grand (youtube)
- und und und

Fazit: Schade um die vergebene Chance, aber absolut hörenswert für die original songs.

Tracklist (Deluxe Edition):
01. Touch Me (featuring Katharine McPhee)
02. Stand (featuring Katharine McPhee and Leslie Odom)
03. Who You Are (featuring Megan Hilty)
04. Crazy Dreams (featuring Megan Hilty)
05. Beautiful (featuring Katharine McPhee)
06. Haven't Met You Yet (featuring Nick Jonas)
07. Shake It Out (featuring Katharine McPhee)
08. Brighter Than the Sun (featuring Katharine McPhee)
09. Let Me Be Your Star (featuring Katharine McPhee and Megan Hilty)
10. The 20th Century Fox Mambo (featuring Katharine McPhee)
11. Mr. & Mrs. Smith" (featuring Megan Hilty and Will Chase)
12. Let's Be Bad (featuring Megan Hilty)
13. History Is Made at Night (featuring Megan Hilty and Will Chase)

14. September Song (featuring Anjelica Huston)
15. Our Day Will Come (featuring Katharine McPhee)
16. Everything's Coming Up Roses (featuring Bernadette Peters)
17. Breakaway (featuring Megan Hilty)
18. Run (featuring Katharine McPhee)

Im Web: