Montag, 8. April 2013

G wie "Game of Thrones"-Soundtrack

Die dritte Staffel der Fantasy-Serie Game of Thrones ist vergangenen Sonntag auf HBO gestartet und abgesehen davon, dass das ganze Ding sehr cool ist, hat die Serie auch noch einen ziemlich guten Soundtrack. Da die einzelnen Stücke recht atmosphärisch sind, ist es natürlich von Vorteil, die entsprechenden Folgen auch gesehen zu haben. Es gibt aber auch Melodien, die sich allein stehend ganz gut machen. Vor allem die Intro-Musik (die auch im gesamten Soundtrack immer wieder variiert wird).


Aus der zweiten Staffel wäre das "The Rains of Castamere", das ich seit einiger Zeit nicht mehr aus dem Kopf bekomme.

Samstag, 6. April 2013

F wie Flatrate

Die Staatsoperette Dresden bietet für die Spielzeit 2013/14 eine Musical-Flatrate an. Für 99,90€ kann bis zu 66 Mal ins Musical gegangen werden. Wer die Flatrate zweimal kauft, bekommt sie billiger. Schüler/Studenten zahlen überhaupt nur 45,90€. Gespielt werden Evita, Der kleine Horrorladen, Hello, Dolly!, Der Zauberer von Oz, The Rocky Horror Show, Kiss me, Kate, Cabaret und My Fair Lady. Keine schlechte Auswahl. Genaueres hier.

Erfreulicherweise ruft die Volksoper Wien von 29. Dezember 2013 bis 2. März 2014 die Musical-Wochen aus und unterstreicht das mit der Einführung des Musical-Passes, der für 25€ 15% Ermäßigung auf die Karten, einen vorgezogenen Vorverkauf und ermäßigte Restkarten (sollte es welche geben, die Musicalvorstellungen sind erfahrungsgemäß fast immer ausverkauft) am Vorstellungstag ermöglicht. Die Auswahl besteht hier aus My Fair Lady, Sweeney Todd, Kiss me, Kate und Guys and Dolls. Alle Details hier.

Freitag, 5. April 2013

E wie Etikette

Leider ist es ja immer wieder notwendig darauf hinzuweisen, aber das Theater - egal ob nun Staatsoper oder Ronacher - ist kein größeres Wohnzimmer. Es ist mir auch herzlich egal, wenn das elitär klingt, aber bitte, ein wenig Bemühen ist doch nicht zu viel verlangt.

Kleidung: Im Allgemeinen gehört es dazu, ein wenig Aufwand zu betreiben. Nur ein klein wenig, das heißt
- Jeans sind keine akzeptable Theaterbekleidung.
- Genausowenig wie Shorts.
- T-Shirts, speziell solche mit "lustigem" Aufdruck, auch nicht.
- Flip-Flops schon gar nicht.
- Ballkleider sind nicht nötig, außer vielleicht beim Galaempfang der Staatsoper.
- Der Jogging-Anzug ist bequem? Freut mich, geh damit joggen - nicht ins Theater.

Verhalten: Höflichkeit, Rücksichtnahme, Respekt
- Handys werden ausgeschaltet. Ausnahmslos. Die Uhrzeit kann man in der Pause ansehen und wer keine 90 Minuten ohne SMS, Facebook, Twitter oder ähnlichem auskommt, braucht eine Therapie.
- Gegessen und getrunken wird - wenn überhaupt - im Foyer oder vor der Tür, nicht im Zuschauerraum. Niemand hat etwas gegen einen Schluck aus der Wasserflasche an heißen Tagen, aber auch das kann in der Pause erledigt werden.
- Das gilt auch für den Gang auf die Toilette. Wer eine nervöse Blase hat, sollte sich vielleicht kürzere Stücke aussuchen.
- Miteinander geredet wird ebenso in der Pause. Eine kurze Bemerkung während des Applaus und nur während des Applaus ist in Ordnung. Nicht während der Musik, nicht während der Dialoge, nicht in einem Moment der Stille. Das gilt ganz besonders für Gruppen, die über mehrere Reihen hinweg verteilt sind.
- Pünktlichkeit: Die Beginnzeit auf der Karte hat einen Sinn, sie ist einzuhalten. Ja, es gibt in den meisten Theatern die Möglichkeit kurz nach Beginn des 1. Akts nachzukommen, aber das stört. Immer.
- Wer mitten in einem emotionalen Moment aufstehen und den Saal verlassen muss, soll so rücksichtsvoll sein beim Zurückkommen mit dem Sitz am Rand der Reihe vorlieb zu nehmen, wenn er frei ist und nicht alle neben und hinter ihm ein zweites Mal zu stören.
- Applaus bitte am Ende eines Songs, nicht in der Mitte und auch nicht 2 Takte vor dem letzten Ton.
- Alle bekommen ihre Jacken und Mäntel an der Garderobe wieder zurück. Es gibt keinen Grund zu drängeln. Es gibt auch keinen Grund, nach dem letzten Ton vor dem Applaus hinauszurauschen.
- Es ist schön, wenn Eltern ihre Kinder mitnehmen und sie neuen Erfahrungen aussetzen. Liebe Eltern, bitte seid euch sicher, dass eure Kinder 90 Minuten lang ruhig sein können.

Sonstiges
- Wer online Sitzplätze reserviert/kauft, sollte bitte darauf achten, nicht ständig Einzelplätze übrig zu lassen. Irgendwer wird neben euch sitzen. Findet euch damit ab.
- Schüler/Schülerinnen sollten nur auf freiwilliger Basis ins Theater mitgenommen werden oder zumindest die Reife besitzen, sich nach den oben erwähnten Richtlinien verhalten zu können.
- Standing Ovations sind nicht immer notwendig. Diese Geste hat schon keine Bedeutung mehr.

Zum Abschluss noch ein Satz zum Auswendig-Lernen für Fangirlies:
- Ich werde nicht kreischen.

Donnerstag, 4. April 2013

D wie Durststrecke

Ich vermisse meinen Zwei-Wochen-Rhythmus. Es gab einmal eine Zeit, da war ich etwa alle zwei Wochen im Theater. Nicht, dass das tatsächlich jemals wirklich so regelmäßig gewesen wäre, aber doch. Es war immer einigermaßen absehbar, wann das nächste Mal im Theater sein würde, ob nun Musical oder Sprechtheater. Der April ist ins Land gezogen und seit Jahresbeginn war ich zweimal im Theater. Zuletzt bei Lucky Stiff  in den Kammerspielen. Im Februar. Ah, der ganze März ohne Theaterbesuch. Langsam bekomme ich Entzugserscheinungen.
Abgesehen von Zeit und/oder Geldangelegenheiten ist das größste Problem eigentlich die Frage, was ich sehen will. Elisabeth im Raimund Theater hab ich nun schon mehr als einmal gesehen und das nächste Mal muss mit den Zweitbesetzungen sein und das scheitert vor allem an den Terminen. Natürlich Blond im Ronacher steht zwar auf der Liste, zieht mich aber nicht direkt an. Ja, schon, irgendwann will ich es sehen, weil ... ja ... weil halt. The King's Speech in den Kammerspielen und Lady Winderemeres Fächer in der Josefstadt sind immer dann am Spielplan, wenn ich keine Zeit habe. Ansonsten? Keine Ahnung. Es ist fast wie Sommerpause. Sehr frustrierend.

Mittwoch, 3. April 2013

C wie "Catch Me If You Can"

Weil es hier in diesem Blog noch nicht vorkam: Die Wiener Kammerspiele bringen im Herbst 2013 die europäische und deutschsprachige Erstaufführung des Broadway-Musicals Catch Me If You Can. Juhu! Die Auditions waren bereits im Dezember 2012. Regie wird Werner Sobotka führen, diesmal nicht im Gespann mit Ramesh Nair, sondern mit Simon Eichenberger als Choreograph. In den Kammerspielen bereits erprobt Christian Frank für die Musikalische Leitung. Ich bin gespannt, sowohl auf die Besetzung als auch auf die Übersetzung.

EDIT: Die Besetzung ist mittlerweile bekannt.

Dienstag, 2. April 2013

B wie Bildsprache

Im Gegensatz zu Les Misérables, dessen Basis-Poster immer Klein-Cosette aufweisen (ja, sogar die Verfilmung hat sich daran orientiert) und vielen anderen Musicals, gibt es bei anderen Stücken mehr Variationen. So wie Buch-Cover einen Eindruck des Werkes vermitteln, machen das auch Musical-Poster. Schauen wir einmal:

Elisabeth
Stuttgart (via)
Toho 2010 (via)
Wien (via)

Wien 2012 (via)



































Tanz der Vampire
(via)
(via)

(via)

(via)



















Romeo und Julia
(via)
(via)
(via)































Jekyll und Hyde
(via)
(via)
(via)
(via)































Das waren die ersten vier Titel, bei denen mir unterschiedliche Poster im Gedächtnis waren. Die Liste könnte man sicherlich noch verlängern.

Montag, 1. April 2013

A wie April-Challenge

Seit Jahresbeginn gab es auf diesem Blog lediglich fünf Posts, darunter zwei Video-Posts. Das ist keine beeindruckende Ausbeute. Also hab ich beschlossen, meiner Motivation ein bisschen nachzuhelfen und an der Blogging from A to Z April Challenge teilzunehmen. Das wird tatsächlich eine Herausforderung, denn das Ziel ist im Monat April jeden Tag (ausgenommen Sonntage) einen Post zu schreiben (vorschreiben ist erlaubt), wobei jeder Tag einen Buchstaben zugeordnet bekommt und das Thema des Beitrages irgendwie damit zu tun haben muss. Begonnen wird also heute am 1. April mit dem Buchstaben A und geendet am 30. April mit Z. Mehr Informationen, eine Liste der teilnehmenden Blogs, FAQ, Banner und so weiter gibt es hier.

Wie wird das hier auf Musical Musing aussehen? Der Blog wird weiterhin der Blog bleiben, also eine Mischung aus Kritiken (mal sehen, ob ich im April endlich mal wieder ins Theater komme), persönlich für interessant gefundenen News, Tipps und Videos, wobei ich versuchen möchte, die Videos nicht überhandnehmen zu lassen. Den Einstieg hab ich mir leicht gemacht, indem ich A als ersten Post verwende, die nächsten Buchstaben werden nicht unbedingt so einfach werden. Ein paar sind mir jetzt schon klar, viele nicht.

Der A wie Anfang ist gemacht, jetzt heißt es durchalten.